Sonntag, 18. September 2011

Vor Gericht wegen Zündelei

Feuerwerkskörper verkaufte eine Freilassingerin einem Neunjährigen. Weil der sich damit verletzte, musste sich die 40-jährige vor Gericht verantworten

LAUFEN. Der Neunjährige wusste, dass er die Feuerwerkskörper eigentlich nicht bekommen dürfte.....
Da sich der Bub darauf mit den Feuerwerkskörpern verletzte, stand die Freilassingerin nun vor dem Laufener Amtsrichter. Der aber sprach sie vom Vorwurf der fahrlässigen Körperverletzung frei....
In diesem Fall komme vor allem auch die „fehlerhafte Verwendung“ der Feuerwerkskörper dazu. Deshalb lautete sein Urteil „Freispruch““

Sehr geehrter Richter, sehr geehrte Redaktion, (der Artikel ist nicht online zu lesen, daher die Zitate. Wer an dem Orginalartikel interessiert ist, schreibe mir eine Mail an auchndepp@web.de und ich sende ihm eine Kopie)

Vor Gericht wegen Zündelei“ lautet die Überschrift und macht deutlich, dass nicht die Frau vor Gericht stand, sondern eigentlich der Junge.
Natürlich könnten jetzt einige einwenden, dass es sich hier um einen Erwachsenen handelt und der andere minderjährig wäre und der Erwachsene doch somit verantwortlicher. Diese übersehen aber, dass es sich hier um eine Frau handelt und auf der anderen Seite um das männliche Geschlecht. Eine Frau kann aber nicht verantwortlich gemacht werden, wenn es eine Alternative gibt und ich freue mich, dass das der Richter auch so sieht. Auch wenn eine Frau ihren Ehemann verprügelt fragt doch jeder vernünftig Denkende erst mal, womit hat dies der Mann wohl provoziert?

40jährige Frau und 9jähriger Junge? Da ist doch klar, dass das Geschlecht alles überwiegt. Wo kämen wir sonst hin, wenn wir Frauen für ernst nehmen und erwachsen halten würden. Eine Frau unterschreibt einen Vertrag? Natürlich darf sie das, alles andere wäre frauenfeindlich. Der Vertrag ist zu ihrem Ungunsten? Dann ist er ungültig und der Mann, der den schwachen Verstand der Frau ausnutzt, ist zu verurteilen.

Vergessen hat die Redaktion zu erwähnen, wo diese Frau Verkäuferin ist. Ich kenne da ein paar Kinder, die gerne etwas Spirituosen kaufen würden und die Frau ist jetzt doch sicher ermutigt, nicht mehr so genau hinzusehen. Die Kinder versprechen auch, die Spirituosen nicht fehlerhaft zu verwenden. Die Pläne der Regierung, Kinder als Testkäufer einzusetzen sind somit auch vom Tisch. Man müsste erst mit Mühe einen männlichen Verkäufer suchen, der auch wirklich verantwortlich zu machen ist. Notfalls täte es aber auch der Marktleiter.

Auch ist der Junge natürlich für den richtigen Gebrauch der Feuerwerkskörper verantwortlich. Es macht schließlich keinen Sinn, Feuerwerkskörper für Kinder zu verbieten. Im Gegenteil müssen sie geschult werden, richtig mit diesen umzugehen. Auch Waffengeschäfte kann es nicht zugemutet werden – jedenfalls nicht, wenn sie weibliche Verkäuferinnen haben – auf ein Geschäft zu verzichten, nur weil ein 9-jähriger vielleicht nicht richtig mit der Smith & Wesson umgehen kann. Die Zeiten, wo man mit Butterfly-Messer und Pfefferspray in der Schule noch punkten kann, sind vorbei. Unsere Gerichte sehen das richtig: die Jungs müssen ab Kindergartenalter in so etwas eingewiesen werden. Die Eltern sind schuld, die das nicht getan haben und darauf vertrauten, dass ihr Sohn so etwas nicht kaufen durfte. Ich hoffe, dass die Eltern jetzt endlich ihren Sohn im Waffengebrauch schulen.

Im Gegenteil wäre jetzt zu prüfen, ob nicht die Verkäuferin Schadenersatz von dem Jungen zu fordern hätte. Der ganze Schreck, die Vorverurteilungen durch Kinderfreunde und Frauenfeinde, die Traumatisierung durch die Verhandlung, die Kosten für die jahrelange therapeutische Betreuung, ist die Frau überhaupt noch arbeitsfähig?

In diesem Sinne ist dieses Urteil richtungsweisend. Der Richter hätte nur noch hinzufügen sollen, wie er geurteilt hätte, wenn der Käufer weiblich gewesen wäre. Denn hier wären dann zwei unschuldige Wesen aufeinander getroffen. Hoffentlich ist der Marktleiter wenigstens männlich.

Ihr Josef Auchndepp: http://auchndepp.blogspot.com

Freitag, 9. September 2011

Wenn die Lücke schrumpft

Sehr geehrte Frau Oestreich,

Software wurde und wird hauptsächlich von Männern gemacht. Dies gilt sicher auch für diese Software. Sollen sich Frauen von Männern bewerten lassen?
Wir dürfen uns hier nicht täuschen lassen, daß es „die“ Software heißt. Software ist patriarchal, genau so, wie die Mathematik. Daher kann Software ebenso wenig wie überhaupt die Mathematik keine Benachteiligung der Frau beweisen oder deren Gegenteil belegen. Sie ist als Instrument untauglich.

Hier wären Frauen gefragt, die ein anderes Instrument aufgrund matriarchaler Grundlagen entwickeln. Beispielsweise ist es doch viel wichtiger, ob Frauen sich benachteiligt FÜHLEN! Eine Umfrage also beispielsweise, um wie viel Prozent sich diese Frauen benachteiligt fühlen: 20%, 23%, 50%?
Oder die Frage, wie viel diese Frauen mehr verdienen möchten, um gegenwärtig gefühlte Diskriminierungen auszugleichen, oder gar die Diskriminierungen der vergangenen Jahrhunderte (dann sind die Prozentzahlen beispielsweise bis 70% ankreuzbar zu machen) – oder nicht zu vergessen die Benachteiligung der Frauen in Afghanistan oder Bangla Desh (dann sind die Prozentzahlen mindestens bis 100%, besser 200% anzukreuzen). Nur so kann auf matriarchaler Ebene eine tatsächlich Benachteiligung der Frau angegeben und entsprechend ausgeglichen werden. Wir sehen doch selbst, dass mit objektiven Kriterien (= patriarchalen Kriterien) hier nichts zu holen ist. Jedes Ändern dieser Software ist nur Kratzen am Lack. Ihr Vorschlag, die Software zugunsten von Frauen soweit abzuändern (oder eine neue zu entwickeln), bis endlich das gewünschte – letztlich GEFÜHLTE Ergebnis heraus kommt, greift daher zu kurz.

Entschuldigung, dass ich als Mann hier mangelnden Mut von Frauen bemängeln muss. Nachher stellt sich noch heraus, dass die ganze „23%-Story“ ins Wanken gerät. Sie wollen doch nicht feministische Hoheitsgebiete nur wegen objektiver (= männlicher) Kriterien in Frage stellen???

Zu befürchten ist natürlich, dass auch Sie persönlich aufgrund von Qualifikation, Überstunden und vielleicht Berufsjahren zu viel verdienen – im Gegensatz zur Dame, die ihr Büro putzt beispielsweise. Hier wäre natürlich Sorge zu tragen, dass dies so sein darf – zumindest so lange, bis jede Teilzeit arbeitende Frau ohne Schulausbildung schon bei Berufseinstieg so viel verdient, wie der 60 jährige Akademiker, der Überstunden und Wochenenddienste schiebt und seit 40 Jahren im Betrieb arbeitet. Schließlich hat die Frau womöglich eine Familie, um die sie sich kümmert oder arbeitet z.B. nächtens in der Disko daran, endlich eine gründen zu können. Auch dies muss honoriert werden! Denn auch nächtlicher Diskobesuch dient der künftigen Familie und gehört daher zur Doppelbelastung. Nicht zu vergessen der regelmäßige Schuhkauf oder das tägliche Schminken (welche moderne Frau hat schon ein Gesicht mit dem sie ungeschminkt einen Mann findet?), der Besuch des Nagelstudios, der Wellness“urlaub“. All dies gehört zur Doppelbelastung der Frau und ist vom Arbeitgeber auszugleichen und nicht nur – wie sie richtig schreiben – die berufliche Doppelbelastung. Sonst gehen die Geburten noch weiter zurück.

Gerne dürfen Sie meine Vorschläge in einem Ihrer nächsten Artikel zitieren.

Ihr Josef Auchndepp: http://auchndepp.blogspot.com

Samstag, 3. September 2011

Frauen sind nichts wert (im Kommentar von "Frauenhaus" zu lesen)




Ihre Argumentation beginnt mich zu überzeugen, was für Ihre Weisheit spricht. Nicht jeder kann Auchndepp überzeugen!

Doch noch ein paar Anmerkungen oder Nachfragen:
Quotenfotze erscheint Ihnen angebrachter als Quotenfrau, weil der Besitz einer Vagina für Quoten wesentlicher ist, als das Frau-Sein an sich. Bisher dachte ich, dass Frauen auch im Besitz einer Vagina sind und umgekehrt NUR Frauen im Besitz einer Vagina sind. Sie haben also offensichtlich sogenannte Zwischengeschlechter im Blick und befürchten, dass diese sich eine Quote quasi unberechtigt aneignen.
Eine Vagina kann man sich nun tatsächlich auch anoperieren lassen, auch als Mann. Ihre Befürchtungen sind also berechtigt, lassen sich jedoch durch Ihren Vorschlag nicht lösen. Wie wäre es stattdessen mit dem Begriff „Quoteneierstock“ - oder ist Ihnen dieser nicht herabwürdigend genug? Das dürfte kein Problem sein, denn in Ihrem Block lese ich, wie sehr Ihnen die „natürliche“ Würde der Frau am Herzen liegt, die natürlich NUR in deren Mutterschaft (leider ist diese tatsächlich NUR durch eine Vagina herzustellen) begründet ist. Deshalb haben Sie doch sicher niemals die Entwürdigung der Frau im Sinne – auch wenn diese (die Frau) ja keinen Wert hat.
Auch Quoteneileiter oder Quotengebärmutter wären noch denkbar. Wenn Männer aufgrund ihrer Männlichkeit einen Job bekommen wäre Quotenschwanz dann der entsprechende Ausdruck oder Quotenhoden (bitte nicht Quotenvorhaut – sie wissen warum!)

In Punkt zwei beweisen Sie, wie die linksextreme Propaganda schon die Bloggerin infiziert hat, weil sie die tatsächliche Opferschaft des Mannes nicht erkannt hat. Ich sehe tatsächlich, dass Sie hier den Begriff „Frau“ verwenden, anstatt bei Fotze zu bleiben. Deutet das nicht darauf hin, dass Sie vielleicht ein U-boot von Alice Schwarzer sind und auch schon feministisch indoktriniert?

Ihrer Enttäuschung im Punkt 3 möchte ich mich anschließen. „Frau Lustig“ als Begriff zu verwenden anstatt Natter oder Otterngezücht ist nun wirklich beschämend. Frau Nathalie hätte hier viel mehr Beleidigungen verwenden sollen. Nur wer beleidigt, ist im Recht. Satire ist hier völlig fehl am Platz. Auch ich hasse Satire! Die Welt kann nur ehrlich sein, wenn wir alle im Gefängnis oder in einer Heilanstalt sitzen wie ich. Die Lügner und Heuchler sind dann die Wärter. Wollen Sie die Zelle neben mir?

Die Feigheit dieser Frau Nathalie kann auch nur ein Beweis sein, dass Frauen ausschließlich wertlos sein können. Sie kann schlecht etwas Positives abliefern, wenn sie eine Frau ist. Das ist Ihnen brillant gelungen zu entlarven. Jeder Mann ist wertvoll qua Geschlecht, jede Frau wertlos! Was sind schon Frauen wie Mutter Theresa, Hildegard von Bingen, Marie Curie usw. gegen Glanzlichter der Evolution wie Mao, Idi Amin, Gadafi usw.

Nein, es ist falsch, die Menschheit in gute und schlechte Menschen, kluge und unkluge, intelligente und Blogger einzuteilen, nur die Einteilung in Frau und Mann ist richtig und wichtig – auch wenn wir das vom Feminismus gelernt haben sollten.

Ihr Josef Auchndepp: http://auchndepp.blogspot.com

Friedhofsbesucher findet totes Baby

Liebe Spiegel-online Redaktion,

in Ihrem Bericht schreiben Sie: "Die Polizei versuche nun, die Mutter des toten Kindes zu ermitteln. Diese habe vermutlich aus einer persönlichen Notlage heraus gehandelt und benötige sicherlich Hilfe"

Ich bin bestürzt über die Verzweiflung, die diese Mutter ergriffen haben muss. Sicherlich war der Weg zur Abtreibungsklinik zu weit oder in der Biotonne war kein Platz mehr. Vielleicht war sie aber auch "nur" verzweifelt, weil der Vater ein unvorhersehbar mikriges Bankkonto hatte und wohin nun mit dem Balg. Auch müssen Windeln gewechselt und Babybrei gekocht werden. Das ist heutzutage schon ein heftiges Problem. Wie gut hatten es da die Mütter vor 100 Jahren. Da hat das Ältere der 9 Kinder die Jüngeren versorgt und die Mutter konnte entspannt auf dem Hof arbeiten.

Heutzutage hat man aber überhaupt kein Mitgefühl für derart überforderte Mütter. Wie gut, daß wenigtens die Polizei sich da einfühlen kann. Das beschleunigt sicherlich die Ermittlungen, geht es ja nicht darum, eine Mörderin zu überführen, sondern endlich mal wieder einer belasteten Frau zu helfen.
Vermutlich wird auch der Richter/in ein Einsehen haben und eine Bachblütentherapie verordnen mit anschließender Rückenmassage, um die Not dieser überforderten Mutter zu lindern.

Wir bangen da alle mit und hoffen auf weitere Berichte auf Spiegel-online, wie dieser armen Mutter geholfen werden kann - bitte auch mit entsprechenden Fotos der weinenden Mutter am Grab ihres Balges, welches es gewagt hat, die Ruhe dieser Frau zu stören.

Falls sich bei den polizeilichen Ermittlungen jedoch unvermuteterweise herausstellt, daß der Vater das Kind ermordet hat, verlange ich natürlich die Höchststrafe für dieses Monster. Auch über den Sinn der Sicherungsverwahrung sollte dann wieder nachgedacht werden. Wäre da nicht zusätzlich eine Kastration angebrachter? Ich finde es verwerflich, daß Väter nicht gleich nach der Geburt vom Kind entfernt und erst einmal von einem Psychologen auf Tauglichkeit als Vater untersucht werden!


Ihr Auchndepp auchndepp.blogspot.com

Freitag, 26. August 2011

Wann wird Europa total afrikanisiert, bzw. islamisiert sein?


Sehr geehrter Herr Kovac,

ich teile sehr Ihre Sorge, das gute und viel bessere deutsche Blut verwindet möglicherweise aus unserem Lande und unreines, afrikanisches oder gar islamisches Blut entweiht unseren Boden. Doch wie soll das verhindert werden?
Wenn ich auf der Straße einem deutschen Mädchen die Kleider vom Leib reiße um mit ihr deutsche Kinder zu zeugen, werde ich schon schief angesehen. Auch das Mädel hat oft kein Interesse. Und glauben Sie mir: ich achte sehr auf blondes Haar und helle Haut um nur ja keinen Fehler zu begehen.
Obwohl ich selbst auch nicht deutsch bin, sondern Bayer und ich hoffe sehr, sie kommen aus südlicheren Lande (SL-Kovac, deute ich auf slowenisch). Sollten Sie Preuße sein ist die Diskussion für mich beendet!
Die wirkliche Gefahr sind aber, wie sie richtig sehen, Afrikaner und Mohammedaner. Wobei Afrikaner in der Mehrzahl wohl keine Mohammedaner sind, oder?
Jedoch möchte ich meinen Argwohn gegen ausländisches Blut doch noch ein wenig erweitern: die richtig bösen Ausländer sind ja eigentlich die Österreicher. Da haben wir doch ganz schlechte Erfahrungen gemacht mit Österreichern, die sich überhaupt nicht integrieren wollen, sondern stattdessen die ganze deutsche Gesellschaft nach ihrem Ansinnen umkrempeln. Ja! Österreicher RAUS!!!

Ihr Josef Auchndepp: auchndepp.blogspot.com

Dienstag, 23. August 2011

Marc Terenzi macht ein "unverschämtes" Angebot

 Sehr geehrte Frau Lehmann,

sie haben mein tiefstes Mitgefühl!
Wie entsetzlich muß das sein, wenn die Hoffnungen so enttäuscht werden, wenn die eigene Tochter abgelehnt wird vom eigenen Vater. Das zeigt wieder, daß Kinder nur von den Müttern richtig geliebt werden.

Sicherlich überlegt jede verantwortungsvolle Mutter, ob sie ein Kind austragen soll. Wenn man es sich nicht zutraut oder das Bankkonto des Vaters vielleicht zu klein ist, ist eine Abtreibung wirklich eine verantwortungsvolle Lösung. Aber dann ist das Kind da, man freut sich, man rechnet vielleicht mit Geld und einer 18jährigen Absicherung als Mutter und dann kommt dieser Rückschlag!
Was soll man da tun?
Ich kenne Frauen, die sind sogar gezwungen zu arbeiten!
Man stelle sich diesen Skandal vor. 10000 Euro - und sie haben doch mindestens 30000 erwartet. Nur dafür, daß sie nach der reiflichen Abtreibungsüberlegung jetzt nicht als hilflose Mutti in jedes Reportermikrofon heulen. Dafür müssen mindestens 50000 her. Der Kindesunterhalt ist ihnen wenigstens sicher - und auch die Männer in ihrer Umgebung dürfen die nächsten 3-5 Jahre aufatmen, aber wen interessieren schon Männer, wenn eine Mutter leidet!

Ihr auchndepp.blogspot.com

Freitag, 12. August 2011

Gemeingefährlicher ABI-Streich

Sehr geehrte Frau Severa,

ein hartes Durchgreifen ist hier das einzig Wahre. Wir wissen alle, wie gefährlich unsere Jugend ist. Mein Großvater weiß noch von Zeiten zu berichten, da dergleichen Schüler schlicht verschwanden und niemanden mehr behelligten.
Sowas ist kein Streich mehr. Das Abhängen der Nationalfahnen Chinas könnte zu internationalen Konflikten führen. Der Frieden ist bedroht, der Export gefährdet, unsere Bundeskanzlerin wäre mal wieder gezwungen, etwas auszusitzen.
Bestimmt wurde dieser Streit von Jungen initiiert, was auf die Geschlechterproblematik hinweist. Wenigstens können wir daher für die Zukunft hoffen, da uns durch die Förderung der Mädchen und Verleugnung der Probleme der Jungen ohnehin eine jungenfreie Gymnasiumszeit bevorsteht.

Sonntag, 31. Juli 2011

Bei Breivik war doch nicht alles schlecht!

Sehr geehrter Herr Manifold,

Ihr Text ist sehr inspirierend und hinterläßt bei mir einen nachhaltigen Eindruck.
Ja, ich gehöre auch zu denen, die von dem Ereignis in Norwegen noch in Atem gehalten werden und damit nicht zu denen, die jetzt gegen Rechtspopulisten hetzen, denn das habe ich noch nie getan und werde es auch nie tun. Rechtspopulisten sind klasse!
Insbesondere würde ich NIE jemanden Rechtspopulismus unterstellen, nur weil er Moslems für Zerstörer der europäischen Kultur hält. Das wäre ja grostek.
Gut, daß sie gleich ein aufrichtiges Beileid vorneweg schicken. Böse Menschen würden es Ihnen hinterher sonst vielleicht nicht glauben - und das nur, weil sie die Ideen von Breivik sonst ganz toll finden. Was sie und wir ja dürfen, aber das stellen sie dann nach dem einen Satz Beileid gleich in 100 Sätzen klar.
Dann will ich mich aber auch gleich bemühen, gleich Ihnen, unseren "nordeuropäischen Brüdern und Schwestern" beizustehen.

Wie? Indem wir ihnen zeigen, wie erstickend das Klima dort oben sein muß, dass so ein braver Mann so ein entsetzliches Verbrechen ausüben mußte. Natürlich hätte dieses Verbrechen verhindert werden können - und meines Erachtens auch sollen - indem man seine sinnvollen Forderungen gleich im Vorfeld erfüllt hätte. Doch ER war ein Opfer des Terrors, des Gesinnungsterrors und es war ihm offensichtlich unmöglich, sich sonst irgendwie Gehör zu verschaffen, was in demokratischen Gesellschaften ja schon ganz schwierig ist, weil andere, niedere Gesinnungen, sich auch Gehör verschaffen wollen, was sie eigentlich nicht können dürften. So wird durch Zensur eine anhaltende Diskussion über diese Themen verhindert. Bei uns in Deutschland muß sich ein Sarrazin durch hundert Talkshows zerren lassen, anstatt seinen Forderungen gleich nachzugeben. Sowas ist nicht zumutbar! Auch hier täte ein Terroranschlag wirklich not! Aber wir Deutschen sind da halt viel zu brav.
All die Opfer in Norwegen wären noch am Leben, hätte man schon im Vorfeld Breivigs Thesen erstgenommen (die er leider vergessen hat, im Vorfeld überhaupt zu äußern, aber andere taten das und wurden dabei bestimmt unterdrückt, sonst hätte sich ja Breivik getraut).

Schauen Sie doch nur mal in den Nachrichten: Die Sozialisten in Norwegen planen, nächstes Jahr schon wieder so ein Jugendlager. Das ist doch grotesk! Die fordern das ja geradezu heraus! Anstatt ihre Partei aufzulösen - aus Respekt vor den Opfern - provozieren sie geradezu neuen Terror heraus!

Denken wir doch an all die Meinungen, die heute noch unterdrückt werden und die vielleicht gerade einen Terroranschlag planen. Müssen wir nicht diese Anschläge verhindern, indem wir diese Meinungen ernst nehmen und endlich umsetzen?

Im Gegensatz zu Ihnen bin ich der weiblichen Emanzipation gegenüber ja sehr aufgeschlossen, wie Sie in meinem Blog nachlesen können. Sollten wir nicht endlich die Frauenquote umsetzen, bevor noch eine verzweifelte Frau zur Waffe greifen muß? Oder lassen wir den Anschlag von Solanas (und ihr Buch zur "Vernichtung der Männer") gegen Warhol schon als Terroranschlag durchgehen? Ist es nicht an der Zeit, auch deren Forderungen komplett nachzugeben? Was machen wir mit den Islamisten? Die sind ja nun wirklich terrorbereit und daher ernst zu nehmen. Wollen wir schuldig sein an den künftigen Opfern? Wollen wir nicht anfangen, die Sharia mal genauer zu studieren und beginnen, sie in Gesetzen umzusetzen? Endlich mehr Moscheen bauen wo auch unsere Kinder fleißig den Koran studieren können? ICH will nicht schuld an künftigen Terroropfern sein. Auch die Antiislamisten müssen natürlich genauso erst genommen werden, die fundamentalistischen Christen und die Ökobewegung, die Abtreibungsgegner und die Abtreibungsbefürworter, die Tierschützer und diejenigen, die pro Tierversuche sind. Wer die meisten Tote vorzuweisen hat, der hat Recht.

Sollte es nicht vielleicht genügen, einen Terroranschlag anzukündigen, damit der Gesellschaft noch genug Zeit bleibt, die entsprechenden Forderungen zu erfüllen? Was machen wir mit Gruppierungen, die aus Schwäche vielleicht zögern, Kinder und Jugendliche zu erschießen? Meiner Meinung nach: Nichts! Wer das nicht fertig bringt, dem ist es auch nicht ernst.

Gerade wollte ich das Manuskript von Breivik lesen, aber leider bin ich noch damit beschäftigt, Maos Bibel und Hitlers "Mein Kampf" auswendig zu lernen. Sie werden mir zustimmen, daß Breivik's noch nicht mal 100 Tote gegen die Millionen von Toten in China und Europa wirklich gewaltig abstinken. Wie wichtig muß wohl die Botschaft in diesen Büchern sein, wenn sie mit so vielen Toten bekräftigt wird. Das muß man mindestens auswendig lernen - und natürlich praktisch umsetzen, sonst hilfts ja nichts und ein neuer Krieg droht. Denken WIR doch wenigstens an die Opfer, wenn es andere, böse Menschen, schon nicht tun. Nehmen wir die Forderungen der Terroristen ernst, noch bevor sie Terroristen werden. Das hilft, Leben zu retten.

Danke für Ihren ernstzunehmenden Beitrag dazu. Sie sind hier ein wahrer Helfer und Wegbereiter und ich kämpfe gerne an Ihrer Seite. Alle diejenigen, die diesen Weg nicht gehen wollen, sondern sogar unsere Thesen und Meinungen weiter unterdrücken wollen, Instrumentalisieren die Opfer nur. Das ist keine Solidarität mit den Angehörigen. Das sehe ich auch so. Den Forderungen NACHGEBEN: Das kann nur die einzige Antwort sein. Das haben Sie schlüssig und intelligent nahegelegt. Sie hätten nur die Worte noch schärfer wählen sollen: "geifernde Moralisten", "sabbernd" usw. ist noch viel zu gut für das Pack. Jetzt bluten sie endlich selbst, während sie doch pausenlos abtreiben und grinsend im Blut der Föten waten. Sie bluten noch viel zu wenig. Skrupel? Was soll das, angesichts der Millionen abgetriebener Föten.

Kinder und Jugendliche erschießen? Es waren doch genau solche Linken, die später mal Kinder abtreiben. Wer weiß, wie viele Menschenleben Breivig hier gerettet hat, indem er gleich im Vorfeld die künftigen Mörder entsorgt hat?
Ja, das klingt grausam. Das sagte ja Breivik selbst: Grausam, aber notwendig.

Wir sollten vielleicht hinzufügen: Notwenig ja, sicher, unbedingt, aber doch sehr sehr grausam. Vielleicht hätten auch 10 oder 20 Kinder genügt. Vielleicht sollten wir tote Kinder doppelt zählen. Vielleicht hätte er stattdessen lieber 200 Erwachsene abknallen sollen. Aber hinterher ist man immer klüger und gegen die Millionen abgetriebener Kinder ist das ja ein Klacks und macht nur Mut auf Mehr!
Blödes "Moralgesindel" - diesen Vorwurf kann man Ihnen sicherlich nicht machen.

Sie meinen, wir Rechte hätten noch genügend andere Möglichkeiten, unsere Interessen durchzusetzen, so dass wir Gewalt zurückstellen können? Nun, Sie werden verstehen, wenn ich nur in diesem klitzekleinen Teilbereich ein ganz klein wenig von Ihrer Anschauung abweiche :-)

Sonntag, 17. Juli 2011

Ritter haltet zusammen: Zwanziger, Wulff und ich

Sehr geehrter Herr Wulff,

Endlich wieder ein Mann, der den Mut hat, die Dinge gerade zu rücken. Es ist und bleibt die Aufgabe von uns Männer, Frauen zu beschützen, wenn es mal schlechter läuft - obwohl sie doch in fast allen Dingen wesentlich besser sind, als wir Männer - das müssen wir einfach zugeben.

Diese ständigen Vergleiche zwischen Männer- und Frauenfußball nerven mich auch seit kurzem. Es war ja noch ganz lustig dieses "Dritte Plätze sind was für Männer". Aber jetzt wo die Schweden den dritten Platz haben und die eindeutig weiblich sind (ich habe mich erkundigt), verwirrt das einfache Gemüter doch etwas. Jetzt ist derselbe Satz Sexismus und gehört geahndet. Danke, daß sie das endlich tun, Herr Wulff.

Auch, daß eine Frau die Männer-Nationalmannschaft trainieren können müßte, gehört nicht nur gesagt, sondern auch beschlossen. Theo Zwanziger hilft doch hier der Neid immer so ritterlich. Kann denn der nichts machen? Umgekehrt darf das natürlich nicht gelten. So wie oben: dass Frauen die Männermannschaft nicht trainieren ist Sexismus. Andersrum natürlich nicht.

Natürlich laufen schon längst neben den kleinen Jungs auch kleine Mädchen auf, wenn die Männer-Nationalmannschaft ins Stadion läuft. Anders wäre es ja auch Sexismus. Umgekehrt natürlich nicht.

Sexismus muss die nächsten hundert Jahre den Frauen vorbehalten sein - und den ihnen dienenden Männern natürlich - so wie mir und Herrn Wulff. Wir meinens ja nur gut und sonst bringen sie es ja zu nichts. Und dass sie sich vor der WM etwas weit aus dem Fenster gelehnt haben, davor müssen ritterliche Männer sie jetzt bewahren.

Donnerstag, 7. Juli 2011

Wer braucht schon einen Vater

Liebe T-online-Redaktion,

Vielen Dank für das aussagekräftige Bild. Der Vater ist da, wo er hingehört: bei der Arbeit. Was soll der Kerl in der Familie - stört doch nur. Oder zahlt er eh schon nur noch Unterhalt? Dann ist "die Familie" endlich unter sich.