Mittwoch, 7. März 2012

Der grausame Tod am Bügelbrett

...sondern argumentieren mit mehreren Themen, aus denen der Eindruck entsteht, dass Männer nicht die gleichen Rechte in Deutschland hätten. Ein beliebtes Argument ist die vernachlässigte Jungenförderung. Ein weiteres, dass mehr Männer als Frauen schlecht bezahlte Jobs oder mehr tödliche Arbeitsunfälle haben. Diese Argumente berücksichtigen aber nicht, dass weniger Frauen erwerbstätig sind und dass mehr Frauen bei der unbezahlten Haushaltsarbeit ums Leben kommen.

Sehr geehrter Herr Rosenbrock,

Ihr Interview hat mich erschüttert! Das GANZE Interview! Nachdrücklich muss dieser Abschaum, genannt "Maskulisten" bekämpft werden. Am meisten hat mich aber erschaudert, dass so viele Frauen bei unbezahlter Hausarbeit ums Leben kommen. Ja, ich muss zugeben, auch ICH habe daran noch keinen Gedanken verloren. Immer geht es nur um Männer: Feuerwehrleute, Bauarbeiter denen ein Ziegel auf den Kopf fällt, Straßenarbeiter, die unter den LKW geraten, Dachdecker, die schlampig arbeiten und zurecht .... Oft werden diese Männer dann auch noch geehrt. Denken wir nur an die Feuerwehrleute des 11. September. Männer, Männer, Männer....
Vergessen jedoch und völlig ohne Ehrungen all die Frauen, die beim bügeln und saugen, beim kochen und wischen einen grausligen Tod finden. Viel zu oft verlieren wir diese aus den Augen. Das darf nicht sein.

Sollte man nicht die Politik zwingen, diese Hausfrauen zu ehren? Sollte es nicht Programme geben, um diese viel zu häufigen Tode zu reduzieren? Wäre es nicht an der Zeit, dass sich MÄNNER mal darum Gedanken machen, anstatt wieder mal viel zu viel Geld und Energie in wertlose männliche Opfer und deren Vermeidung zu stecken? Solange sich noch Frauenundkinder unter irgendwelchen Toten befinden, haben alle anderen Interessen zu schweigen.

Dabei könnte es doch so einfach sein: Männer, die die Frauen besuchen und anleiten, wie mit einem Staubsauger umzugehen ist, damit kein tödlicher Stromschlag ein Opfer findet (dabei könnten sie dann auch gleich staubsaugen...), Waschmaschinen, die sicherer sind, damit keine Frau eingesaugt werden kann, wie in einem schwarzen Loch, Kochbücher, damit keine Frau beim probieren der eigenen Kochkunst zu früh abnippelt....

Jede Möglichkeit eine Frau zu retten, muss genutzt werden! Das ist meine Meinung.

Dienstag, 6. März 2012

Ich unterstütze "Pro-Quote"

Sehr geehrte Journalistinnen bei Pro-Quote,

auch wenn ich nur ein kleiner Blogger bin, habe ich sehr gerne Ihre Unterschriftenliste unterzeichnet. Immer wieder betone ich auch in diesem Blog, wie wichtig ich eine Frauenquote finde. Unkavalierhaftes Verhalten, von Frauen dieselbe Leistung wie von Männern zu erwarten, damit sie irgendwann eine höhere Stellung einnehmen können, kann man gar nicht genug verachten!

Die berühmte gläserne Decke hindert immer noch viel zu viele Frauen am Aufstieg. Wir müssen auch vehement den Männern entgegen treten, die behaupten, auch Männer würden eine gläserne Decke spüren, auch sie hätten es schwer nach oben zu kommen, weil nach oben die Luft allgemein dünner würde. Das stimmt einfach nicht! Gerade diese Woche musste ich wieder drei Angebote als Vorstandsvorsitzender energisch zurückweisen (Liebe Leute von SIEMENS, kapiert das ENDLICH!!! Ich will nicht!!!). Diese Firmen sind schon so verzweifelt, dass sie jeden Analphabeten auf der Strasse anquatschen, Hauptsache er ist männlich.
Alles, nur keine Frau! Diese Firmen muss man zwingen!

Samstag, 25. Februar 2012

Der Wulff und das eine Geisslein

Sehr geehrter Herr Geissler,
ich weiß jetzt nicht mehr, in welcher Talkshow ich Sie gesehen habe, aber Sie haben mir richtig aus dem Herzen gesprochen: Es ist endlich an der Zeit für eine weibliche Bundespräsidentin.
Inzwischen ist der Job ja so unbeliebt wie Landstreicher auf Grönland. Spätestens jetzt wäre es doch soweit, an die Frauen zu denken. Auch der Ehrensold wird ja jetzt in Frage gestellt. Da ist der Verdient für Männer ohnehin zu wenig, da können dann auch mal die Frauen ran! Bliebe noch die Frage, ob man Bundespräsident auch als Teilzeitjob machen kann - nur Vormittags, wenn die Kinder in der Schule sind. Natürlich keine Überstunden - das hassen Frauen und die Familie leidet. Anspruchsvoll gegenüber dem Amt sind wir auch nicht mehr - das können jetzt auch Frauen machen.

Und wie Sie sich ins Zeug gelegt haben. Ganz eifrig kämpfen und plädieren Sie für "endlich eine Frau". Seien wir doch ehrlich: die Frauen sind zu blöd, sich das Amt zu erkämpfen. Wir Männer müssen schieben und ziehen, kämpfen und argumentieren. Frauen obliegt es zu schmollen.
Gleich finden Sie eine Frau die "gut" für das Amt ist. Gar noch eine Frau die "auch ganz gut geeignet" ist. Die nächste ist "sehr gut geeignet". Es genügt für das Amt eine Frau und "gut" zu sein. Oder "Hauptsache Frau".
Auch Sie Herr Geissler wären meines Erachtens "gut" für das Amt geeignet. Leider sind Sie ein Mann. Von Männern wird schon noch verlangt, dass sie "besser" sind als andere.

Ihr http://auchndepp.blogspot.com

Samstag, 11. Februar 2012

Ohrfeigen wirken wahre Wunder - vielleicht auch bei Politikern?

Der Labour-Abgeordnete kritisierte die Sparpolitik der konservativen Regierung scharf – und verteidigte gleichzeitig seine Äußerungen, ein Grund für die Unruhen in Tottenham und anderen Londoner Stadtteilen im Sommer 2011 sei die Tatsache gewesen, dass britische Eltern ihren Kindern laut Gesetz keine Ohrfeigen verpassen dürfen. 

Sehr geehrter Herr Lammy,

Sie sprechen hier einige wahre Worte und werden dafür angegriffen. Jedoch: wenn man mit offenen Augen durch die Strassen geht und die Kinder und die heutige Jugend betrachtet, so hat man doch den Eindruck, man müßte mal ein paar Worte mit den Eltern reden. Beispielsweise könnte man sie fragen, ob sie nicht schon mal daran gedacht haben, zu.... sagen wir mal ..... eher traditionelleren Formen der Pädagogik zu greifen.

Trotzdem ist Ihr Vorschlag noch etwas zu kurz gedacht: Warum nur Kinder und Jugendliche? Könnte nicht auch so mancher Erwachsener eine Tracht Prügel brauchen? Auch für Politiker könnte das sehr hilfreich sein. Wann wurden Sie z.B. das letzte Mal so richtig durchgeprügelt? Meinen Sie nicht, das könnte Ihnen helfen? Auch hier in Deutschland würde so ein Rohrstock im Bundestag vielleicht richtige Wunder wirken.

Sie sehen auch in dem was ich schreiben, dass ich mich mit Ohrfeigen allein auch nicht anfreunden kann. Ich befürchte nämlich, dass die jungen Leute, die die Unruhen in London verursacht haben, ohnehin schon in ihrer Kindheit eher mit Ohrfeigen aufgewachsen sind, als mit partnerschaftlicher und liebevoller Erziehung. Meinen Sie nicht? Also haben Ohrfeigen ohnehin schon mal nichts genutzt. Da müssen schon härtere Strafen ran, um sie zu liebevollen und verständnisvollen Erwachsenen großzuprügeln.

Es könnte aber auch sein, dass diese Jugendlichen als Kinder weniger geschlagen wurden, sondern den Eltern vielmehr gleichgültig waren. Auch solche vernachlässigte Kinder entwickeln sich dann ja oft zu derart gewalttätigen Erwachsenen. Meinen Sie, es wäre hier eine Lösung, wenn die gleichgültigen Eltern ihnen wenigstens täglich eine ordentliche runterhauen? Einen Versuch wäre es sicherlich wert.

Fangen wir doch gleich mit Ihnen an. Kommen Sie doch mal bei mir vorbei. Ich zeige Ihnen gerne, dass sie mir nicht gleichgültig sind und ich will, dass was ordentliches aus Ihnen wird. Seien wir doch mal ehrlich: Politiker..... also bitte!

Sonntag, 5. Februar 2012

Vom eigenen Vater entführt, Mütter entfü... kämpfen um ihre Kinder

Sehr geehrte Sat-1-Redaktion,

vielen Dank für diesen beeindruckenden und packenden Bericht. Leider ist Ihnen jedoch im Programmheft offensichtlich ein Fehler unterlaufen. Der Bericht war überschrieben mit: "Vom eigenen Vater entführt! Mütter kämpfen um ihre Kinder".
Gezeigt wurde jedoch in sehr spannender Weise, wie eine Mutter ihre Kinder entführt. Ist ihnen da ein Fehler unterlaufen? Hätte es eigentlich heißen sollen: "Von der Mutter entführt! Vater war eh nur ein Ausländer und hat nichts anderes verdient"?

Oder habe ich den ersten Teil verpaßt, in der gezeigt wird, wie der Vater die Kinder entführt? Haben sie diesen auch mit der Kamera begleitet, den Fluchthelfer (gewöhnlich wird dieser Menschentyp nicht mit soviel Beifall begleitet) interviewt, mit dem Vater gesprochen, wie er ohne seine Kinder nicht leben möchte? Wo kann ich mir diesen Teil anschauen, er würde mich interessieren. Oder ist der noch in Planung und die Vorbereitungen für die Rückentführung laufen schon mit Ihrer Begleitung?

Sie sehen, wie spannend ich das finde!

Gut gefallen hat mir die Aussage der Mutter am Schluß, dass sie die Kinder von einem Psychologen untersuchen lassen möchte, ob sie Schaden durch die Entführung genommen haben. Damit hat sie doch sicher die Entführung durch SIE nach Deutschland gemeint, oder???

Samstag, 4. Februar 2012

Müller-Brot ist einzigartig

Sehr geehrte Firma,
Sie werben mit Tradition und Qualität
Ihre Produkte grenzen sich ab von denen Ihrer Konkurrenz
Erstklassige Qualität und Frische!
Es freut mich als Kunde, dass sie diese Versprechen immer noch aufrecht erhalten können. Nichts hat sich geändert, alles ist bei Alten geblieben.

Was mich ein wenig verwirrt ist nur die Tatsache, dass Ihre einzigartigen Produkte immer noch genau so sind, obwohl Sie sie diese Woche erst bei Ihrer Konkurrenz einkaufen mussten, um die Läden und Filialen beliefern zu können. Jetzt nachdem Ihre Bäckerei wegen Hygienemängel schließen musste, verkaufen die Filialen immer noch "Müller-Brot".

Und es schmeckt nach wie vor gut!

Was mache ich denn jetzt, wenn mir manches "Müller-Brot" jetzt plötzlich besser schmeckt?
Oder noch schlimmer: nicht mehr so gut wie vorher!!!
Ich meine das tolle Brot mit Kümmel drin.
Ich meine: das war doch Kümmel, oder?
Nachdem ich das mit dem Mäusedreck gehört habe, bin ich da ein wenig verunsichert.

Seis drum: es hat gut geschmeckt und ich möchte das genau so wieder haben!
Lassen Sie sich vom Gesundheitsamt da bloß nicht verunsichern!
Ich bestehe auf meinen gewohnten "Kümmel"!

Ihr auchndepp.blogspot.com

Sonntag, 22. Januar 2012

Wulff, unser Kapitän

Sehr geehrter Herr Wulff,
es freut mich so sehr, dass Sie meinen Rat beherzigt haben und diese Woche so gut durchhielten. Wie ich Ihnen jetzt darlegen möchte, hat es sich gelohnt und mir sind viele neue Ideen eingefallen, wie Sie einem Rücktritt weiter ausweichen können.
Zwar gab es auch in dieser Woche wieder einige Skandale, diesmal mit Ihrem ehemaligen Pressesprecher. Schwamm drüber!
Viele sagen, Sie verdienen einfach eine zweite Chance. Natürlich sagen sie dies schon zum fünften oder sechsten Mal, praktisch 1-2x monatlich seit November, aber trotzdem kommt der Satz immer gut an. Insbesondere hohe Beamte verdienen eine zweite Chance. Auch eine dritte oder vierte. Es reicht doch wirklich, dass man es bei kleinen Beamten oder einfachen Angestellten oder Arbeitern so genau nimmt. Irgendwann ist wirklich Schluß!

Der Kreditvertrag, den Sie unterschrieben haben mit den günstigen Bedingungen. Oder der Vertrag mit den günstigen Konditionen bei der Ehefrau Ihres Freundes - könnte es nicht sein, dass Sie eigentlich dachten, dass Sie eine Begnadigung unterschreiben? Also eigentlich etwas Gutes tun wollten und nur durch einen dummen Zufall oder ein Mißgeschick.... Sie lachen? Aber wieso? Es gibt doch auch Kapitäne, die bei der Rettung der Passagiere zufällig in ein Rettungsboot stolpern! Das passiert! Oft! Hinterher wissen sie dann nicht, wie ihnen geschah und stehen unglaublichen Verläumdungen gegenüber. Sind Sie nicht auch soetwas wie ein Kapitän unserer Bundesrepublik? Bei welchen Rettungsaktionen könnten Ihnen so schlimmes widerfahren sein, welches nun ein ungünstiges Licht auf Sie wirft.
Sie waren, bezahlt von Zentis, in einem Zimmer im Bayrischen Hof? Wen wollten Sie da retten? Wo war Dominique Strauss-Kahn eigentlich zu der Zeit? Waren Sie im falschen Hotel???

Ihr auchndepp.blogspot.com

Samstag, 21. Januar 2012

Werbeanrufe

Sehr geehrte Firma Debitel,

vielen Dank für Ihre häufigen Anrufe auf meinem Handy und vielen Dank für die Sparangebote, die sie mir auf diese Weise regelmäßig unterbreiten.
Ich fühle mich auch geschmeichelt, dass es auf Ihrer Homepage unter meiner Kontoeinstellung keine Möglichkeit gibt, diese Werbeanrufe zu unterbinden - jedenfalls nicht auf den ersten und zweiten Blick. Bestimmt haben Sie diese Einstellung so gut versteckt, um mich weiterhin über Ihre günstigen Angebote informieren zu können, was ich sehr zuvorkommend und rücksichtsvoll finde. Vermutlich muß ich erst irgendeinen geheimnisvollen Ring in ein weit entferntes Feuer schmeissen, damit diese Anrufe endlich enden. Womit wir schon beim Thema wären:
Ich habe mit den Anrufen doch eigentlich ein kleines Problem: Ich will gar nicht soviel sparen!

Wie ich der netten Anruferin schon gesagt habe, besitze ich eine Unmenge Geld und habe immense Schwierigkeiten, dieses auszugeben. Daher bin ich mit meinem Vertrag eigentlich zufrieden und möchte alles so belassen, wie es ist. Die zahlreichen Sparmöglichkeiten und viel günstigeren Tarife nehmen mir nur die Chance, mein Geld endlich loszuwerden. Kann dies nicht berücksichtigt werden?
Die arme Dame am Telefon war ganz verzweifelt, als ich ihr sagte, dass ich für das Geld, für das sie bei mir so fleißig tagaus, tagein anruft, noch nicht mal morgens den Wecker ausschalten würde (mein etwas unmoralisches Angebot an diese Person möchte ich mit Entschuldigung zurücknehmen, normalerweise klappt sowas immer bei Frauen wenn sie meinen Kontostand erfahren).

Nun entstand bei mir der Eindruck, dass Ihre Firma vielleicht gar nicht an meinem Geld interessiert ist und gerne weniger verdient und mir deshalb so verzweifelt so häufig Sparangebote macht. Kann man dies auch auf andere Weise klären? Es gibt doch bestimmt auch bedürftigere Firmen, die gerne mein Geld nehmen. Gar kein Vertrag ist doch noch weniger als ein billigerer Tarif, oder?

Deshalb würde ich mich freuen, wenn Sie mir bei Ihrem wohl baldigen nächsten Anruf vielleicht auch gleich eine Mobilfunkfirma nennen könnten, die auf mein Geld wirklich angewiesen ist und bei der ich dann in Ruhe all mein belastendes Vermögen loswerden könnte.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr auchndepp.blogspot.com

PS: Gerne veröffentliche ich Ihr Angebot auf meinem Blog

Sonntag, 15. Januar 2012

Wulff und warum wir ihn verdienen

Sehr geehrter Herr Wulff,
bitte halten Sie durch! Es hängt so vieles davon ab!

Schon lange bin ich der Meinung, dass wir zu viel von unseren Politikern verlangen. Na, so viel verdienen Sie/sie ja nun auch nicht, dass wir große Erwartungen stellen können. Wären Sie in der Wirtschaft tätig, würden Sie einiges mehr verdienen und kein Hahn würde danach krähen, ob Sie von einem Freund ein verbilligtes Darlehen bekommen oder nicht oder wer Sie wohin in den Urlaub einlädt.

So aber fühlt sich jeder Hartz-4-Empfänger schon als ihr Arbeitgeber und meint, ihnen Vorschriften machen zu können. Reine Neiddebatte. Da sitzen so manche frühmorgens nach dem fünften Bier und schauen Frühstücksfernsehen und bringen noch ein lallendes "So ne Sau" raus, weil gerade wieder eine Meldung von Ihnen kommt. Vielleicht noch gefolgt von einem "läßt sichs gutgehen von meinen Steuergeldern". Mit dem gleichen Elan wird dann gleich die Betreuerin bei der Agentur für Arbeit angerufen und sich beschwert, weil irgendein Antrag nicht schnell genug bearbeitet wurde.

Dem Volk gehört endlich beigebracht, dass es nicht richtig tickt und sich um die eigenen Sachen kümmern soll! Basta!

Denken Sie nur daran, wieviele Politiker in ihrem Windschatten beruhigt segeln können. Sie sind sozusagen der Schneepflug, der die Bahn räumt. Unsere jetzigen Politiker sind das letzte Aufgebot. Was danach kommt? Mir schaudert. Deshalb dürfen wir nicht mehr so verschwenderisch mit unseren Politikern umgehen. Moralische Erwartungen? Gut, aber der andere muß sie auch erfüllen können, sonst ist der Verschleiß zu groß.
Was haben wir nicht beim FJS die Augen zugedrückt, die Ohren verschlossen, das Gehirn abgeschaltet. Der würde doch heute kein Jahr mehr überleben. Noch seine Kinder leben heute von seinen .... Verdiensten. Die würden doch sonst heute alle Sozialhilfe brauchen - Hohlmeier eingeschlossen.

In Zukunft werden Politiker, denen etwas vorgeworfen wird, auf Sie deuten können und die Presse ist zum Schweigen gebracht. "Ich? Zurücktreten? Da wäre aber schon noch jemand vor mir dran".
Wer kann dazu schon "Nein" sagen?

Freitag, 6. Januar 2012

Trivago - Hotels buchen und heiße Nächte

Sehr geehrte Damen und Herren der Firma Trivago,

immer wieder - schon von Beginn an - sehe ich die Werbespots von Trivago besonders gerne: Eine clevere Frau, die ein billiges Hotelzimmer hat und ein dummer Mann, der aus vermutlich typischer männlicher Blödheit das Teurere bekommt.
Vermutlich ist es auch eine Erkenntnis in Ihrer Firma, dass die Männer immer dümmer sind als Frauen. Bestimmt wollen Sie diese Erkenntnis auch gleich an Ihre Kunden weiter geben, so dass Sie in Zukunft vermehrt clevere, weibliche Kunden gewinnen und die dummen Männer endlich da hingehen, wo der Pfeffer wächst ..... nein, nicht mit einem anderen Reisebüro oder Hotelvermittler ins Ausland nach Indien .... Sie wissen schon, was ich meine.

In letzter Zeit mehren sich aber bei mir einige Zweifel.
Da in JEDEM Spot die Frauen die Klügeren sind (persönlich habe ich da gar kein Problem damit) könnten nun doch manche denken, dass die Frauen die Hotelzimmer mit .... nun ..... gewisser ANDERER Währung bezahlen und sie deshalb so günstig sind - und ich meine damit NICHT, dass die Damen nebenbei das Hotel putzen müßten!!!

Ich sehe da persönlich keinen Ausweg aus diesem Dilemma. EINMAL einen Spot machen, indem die Frau die Doofe ist, das geht ja nicht, das wäre sexistisch! Wagen Sie es ja nicht!
Vielleicht wäre ein Untertitel unter der Werbung - genau da, wo der bessere Preis eingeblendet wird - das Richtige. Bei Arzneiwerbung macht man das ja auch, dass man ganz schnell wichtige Informationen noch mit abspult.
Ich empfehle:
"Der Preis gilt nur für das Hotelzimmer und ist nicht eine Verbilligung für Dienstleistungen egal welcher Art am Hotelbesitzer oder einigen seiner Kunden"

Na? Ist das nicht ein intelligenter Vorschlag?

Ihr auchndepp.blogspot.com (per Mail an Trivago)