Sehr geehrte Frau von der Leyen,
schon lange frage ich mich, wieso es eigentlich eine Ausbildung braucht, um Kinder zu erziehen. Ich meine, das kann doch jeder mehr oder weniger gut und auch eine Ausbildung sagt ja nichts über die Fähigkeit aus, Kinder erziehen zu können.
Was lernen eigentlich ErzieherInnen die ganzen vier Jahre ihrer Ausbildung:
Was für Strafen gibt es?
Welche Belohnungen sind sinnvoll?
Wo haue ich hin, damit es keine Spuren gibt?
Das kann man auch an einem Wochenende durchnehmen.
Endlich haben wir eine Politikerin gefunden, die das erkannt hat und gleichzeitig auf die .... na, sagen wir vorsichtig .... auf den hinterfragbaren Status eher weiblich konnotierter Berufe deutlich hinweist. Jeder Depp kann sowas, daher können Frauen das am allerbesten.
Schon die Idee, Hartz IV-Empfänger zu ErzieherInnen umzuschulen war brillant. Warum hier stehen bleiben? ErzieherInnen werden dringend gesucht für den lange überfälligen Ausbau von Krippenplätzen. Auch viele Haftentlassene wissen nicht, wo sie nach Jahren der Inhaftierung unterkommen können. Es steht genügend unnützes Gesindel in der Gegend herum. Hier wäre eine ansprechende Aufgabe für sie zu finden. Erziehen kann jeder, da ist nichts dabei. Das liegt - Frauen sowieso - im Blut. Früher ging das ja auch!
Damit ist der Beruf auch an der Basis der Gesellschaft angekommen und hat eine günstige Position, sich von hier die lange vermißte Anerkennung zu erobern. Egal, was dann passiert: es kann nur noch aufwärts gehen.
Freitag, 8. Juni 2012
Sonntag, 6. Mai 2012
Gepardin greift britische Touristin an
Sehr geehrte Bildredaktion,Während SIE um ihr Leben kämpft, macht ER Fotos
ich finde das Verhalten des Mannes einfach skandalös. Wie kann dieses Monster nur weitere Fotos schießen, während seine Frau um ihr Leben kämpft.
Leider veröffentlichen sie nur die entsprechenden Fotos. Gibt es kein Video darüber? Ich würde es mir gerne anschauen, um mich noch etwas mehr entrüsten zu können.
Ihr auchndepp.blogspot.com
http://www.bild.de/news/ausland/tierattacken/britische-touristin-an-23998800.bild.html
Samstag, 5. Mai 2012
Die Rückenschmerzen der Frau T. aus U.
Sagen wir mal... eine Frau T. aus dem Lande U. hat Rückenschmerzen.
Außerdem ist sie in Haft oder hat Hausarrest
Und nehmen wir mal an, diese Rückenschmerzen wären so schlimm, dass die ganze Welt deswegen aufhorcht und den Atem anhält.
Vielleicht ruft man sogar zum Boykott von Sportveranstaltungen auf.
Politiker wollen nicht in dieses Land reisen, wegen dieser schlimmen Rückenschmerzen und weil Frau T. nicht zu einem guten Arzt ins Ausland darf.
Wie kann so etwas geschehen?
Frau T. könnte eine Heilige sein. Eine ganz liebe, nette Frau. Jedenfalls keine Politikerin, die vermutlich korrupt war. Niemals eine Oligarchin.
Oder die Rückenschmerzen sind ganz besonders schlimm. Noch nie hatte ein Mensch derlei höllische Schmerzen.
Oder in dem Land U. gibt es keine Ärzte, die so etwas behandeln können.
Oder es geht nur um ein schnödes Halmaturnier. Unbedeutend. Wenig Teilnehmer.
Oder den Politikern wird ohnehin bei jeder Reise schlecht und sie sind froh, wenn sie daheim bleiben können.
Oder das Land ist unwichtig und man freut sich über die Gelegenheit, ein wenig darauf rumzuhacken.
Nehmen wir mal an, es gibt noch einen Herrn C. - sagen wir der Einfachheit halber - aus dem Lande C.
Auch der ist vielleicht in Haft oder in Hausarrest.
Der Mann hat keine Rückenschmerzen. Vielleicht ist er nur blind.
Das ist weniger schlimm als Rückenschmerzen. Arzt hilft da auch keiner.
Vielleicht gibts noch nicht mal eine Sportveranstaltung in dem Land. Kann man also auch nicht protestieren.
Vielleicht gabs auch noch NIE richtige Sportveranstaltungen in dem Land.
Oder es ist ein ganz liebes Land, wo es nichts zu protestieren gibt.
Oder falls es doch Sportveranstaltungen dort gab, hatten wir gerade Politiker, die nicht an Reisekrankheit litten.
Oder der Mann war mal ein korrupter Herrscher und jetzt geschiehts ihm ganz recht.
Wenn unsere Politiker dann ein Land boykottieren, während sie aus dem anderen Land den Anus jedes Politikers in- und auswendig kennen, dann muss die Frau T. eine ganz besonders liebe Person, und der Herr C. ein übles Subjekt sein.
Oder, wenn es umgekehrt ist, dann liegts vielleicht an den Ländern, dass man sich bei einem Land traut und bei dem anderen Land nicht.
Oder es liegt vielleicht gar nicht an den unterschiedlichen Ländern, oder an den unterschiedlichen Krankheiten, nicht an Rücken vs. Auge, sondern eher an Vagina vs. Zipfel.
Vielleicht ist es auch alles davon.
An der Logik unserer Politiker kanns jedenfalls nicht liegen.
Außerdem ist sie in Haft oder hat Hausarrest
Und nehmen wir mal an, diese Rückenschmerzen wären so schlimm, dass die ganze Welt deswegen aufhorcht und den Atem anhält.
Vielleicht ruft man sogar zum Boykott von Sportveranstaltungen auf.
Politiker wollen nicht in dieses Land reisen, wegen dieser schlimmen Rückenschmerzen und weil Frau T. nicht zu einem guten Arzt ins Ausland darf.
Wie kann so etwas geschehen?
Frau T. könnte eine Heilige sein. Eine ganz liebe, nette Frau. Jedenfalls keine Politikerin, die vermutlich korrupt war. Niemals eine Oligarchin.
Oder die Rückenschmerzen sind ganz besonders schlimm. Noch nie hatte ein Mensch derlei höllische Schmerzen.
Oder in dem Land U. gibt es keine Ärzte, die so etwas behandeln können.
Oder es geht nur um ein schnödes Halmaturnier. Unbedeutend. Wenig Teilnehmer.
Oder den Politikern wird ohnehin bei jeder Reise schlecht und sie sind froh, wenn sie daheim bleiben können.
Oder das Land ist unwichtig und man freut sich über die Gelegenheit, ein wenig darauf rumzuhacken.
Nehmen wir mal an, es gibt noch einen Herrn C. - sagen wir der Einfachheit halber - aus dem Lande C.
Auch der ist vielleicht in Haft oder in Hausarrest.
Der Mann hat keine Rückenschmerzen. Vielleicht ist er nur blind.
Das ist weniger schlimm als Rückenschmerzen. Arzt hilft da auch keiner.
Vielleicht gibts noch nicht mal eine Sportveranstaltung in dem Land. Kann man also auch nicht protestieren.
Vielleicht gabs auch noch NIE richtige Sportveranstaltungen in dem Land.
Oder es ist ein ganz liebes Land, wo es nichts zu protestieren gibt.
Oder falls es doch Sportveranstaltungen dort gab, hatten wir gerade Politiker, die nicht an Reisekrankheit litten.
Oder der Mann war mal ein korrupter Herrscher und jetzt geschiehts ihm ganz recht.
Wenn unsere Politiker dann ein Land boykottieren, während sie aus dem anderen Land den Anus jedes Politikers in- und auswendig kennen, dann muss die Frau T. eine ganz besonders liebe Person, und der Herr C. ein übles Subjekt sein.
Oder, wenn es umgekehrt ist, dann liegts vielleicht an den Ländern, dass man sich bei einem Land traut und bei dem anderen Land nicht.
Oder es liegt vielleicht gar nicht an den unterschiedlichen Ländern, oder an den unterschiedlichen Krankheiten, nicht an Rücken vs. Auge, sondern eher an Vagina vs. Zipfel.
Vielleicht ist es auch alles davon.
An der Logik unserer Politiker kanns jedenfalls nicht liegen.
Schäuble und die Lohnerhöhungen
Sehr geehrter Herr Schäuble,
deutliche Lohnsteigerungen werden von Ihre Seite befürwortet. Sehr zur Freude der Gewerkschaften. Endlich ein Politiker, der ihnen zur Seite steht.
Gerade noch rechtzeitig kommt ihr Eintreten. Gerade noch rechtzeitig für die Tarifrunden in der Metall- und Elektroindustrie, auch noch rechtzeitig für die Chemieindustrie.
Schade, dass die Tarifrunde des öffentlichen Dienstes schon vorbei ist. Aber das ist sicher Zufall.
deutliche Lohnsteigerungen werden von Ihre Seite befürwortet. Sehr zur Freude der Gewerkschaften. Endlich ein Politiker, der ihnen zur Seite steht.
Gerade noch rechtzeitig kommt ihr Eintreten. Gerade noch rechtzeitig für die Tarifrunden in der Metall- und Elektroindustrie, auch noch rechtzeitig für die Chemieindustrie.
Schade, dass die Tarifrunde des öffentlichen Dienstes schon vorbei ist. Aber das ist sicher Zufall.
Montag, 23. April 2012
Betreuungsgeld II.
Liebe CSU,
die Hartnäckigkeit, mit der sie ein Betreuungsgeld für Mütter.... für alle, die Kinder betreuen wollen.... für alle, die Kinder betreuen können, ohne zuviel Geld dabei zu verlieren.... für alle, die von der Gesellschaft dazu ausersehen wurden, Kinder zu betreuen.... für alle, die Gott dafür vorgesehen hat.... für alle, die das Sorgerecht für das Kind haben.... .... ..... mit der sie ein Betreungsgeld für Mütter fordern ist herausragend. Vergleichbar nur, mit der Hartnäckigkeit und Zielstrebigkeit, mit der die FDP seinerzeit die schon legendären Steuererleichterungen für Hoteliers forderten und schließlich durchsetzten. Bestimmt werden es ihnen die Wähler genau so danken, wie sie es der FDP gedankt haben.
Alle Widerstände zur Seite wischen und sein Ziel fest im Auge behalten - nur so kommt man als Politiker an sein Ziel. Nur das allein wird vom Wähler auch honoriert. Mögen die Wissenschaftler, Soziologen, Pädagogen und Psychologen noch so toben. Die Politik muss zeigen, dass sie es besser weiß.
Ideologie hat Vorfahrt.
die Hartnäckigkeit, mit der sie ein Betreuungsgeld für Mütter.... für alle, die Kinder betreuen wollen.... für alle, die Kinder betreuen können, ohne zuviel Geld dabei zu verlieren.... für alle, die von der Gesellschaft dazu ausersehen wurden, Kinder zu betreuen.... für alle, die Gott dafür vorgesehen hat.... für alle, die das Sorgerecht für das Kind haben.... .... ..... mit der sie ein Betreungsgeld für Mütter fordern ist herausragend. Vergleichbar nur, mit der Hartnäckigkeit und Zielstrebigkeit, mit der die FDP seinerzeit die schon legendären Steuererleichterungen für Hoteliers forderten und schließlich durchsetzten. Bestimmt werden es ihnen die Wähler genau so danken, wie sie es der FDP gedankt haben.
Alle Widerstände zur Seite wischen und sein Ziel fest im Auge behalten - nur so kommt man als Politiker an sein Ziel. Nur das allein wird vom Wähler auch honoriert. Mögen die Wissenschaftler, Soziologen, Pädagogen und Psychologen noch so toben. Die Politik muss zeigen, dass sie es besser weiß.
Ideologie hat Vorfahrt.
Samstag, 14. April 2012
Die Linken und die Doppelspitze
Die Linken suchen eine neue Führung - und die muss sich unterscheiden. Wie das Gegenteil vom andern. Wie ein Spiegelbild das nicht nur alles spiegelverkehrt anzeigt, sondern auch das genaue Gegenteil des Ich ist. Ist der eine ein Mann, muss die andere eine Frau sein. Kommt die eine Seite aus dem Osten, muss die andere Seite aus dem Westen sein.
Zum Glück sind die Linken dabei stehen geblieben.
Denkbar wären ja auch noch: einer aus dem Norden, der andere aus dem Süden. Einer mit Haaren, der andere mit Glatze, ein Rechtshänder, ein Linkshänder, eine Migrant, ein reinrassiger Deutscher bis ins dritte Glied, ein Behinderter, ein Nichtbehinderter, ein Vorbestrafter, ein Nicht-vorbestrafter....
Das würde die Suche dann doch etwas verkomplizieren. Andererseits: wenn man dann mal einen hat, weil er sich durch Leistung und Charisma einfach aufdrängt, braucht man ja nur das Gegenteil suchen. NEIN, nicht einen, der durch mangelnde Leistung auffällt und der Dorfdepp und Hofnarr ist, sondern in den anderen Punkten.
Beispiel: Da sich momentan die Frage ergibt, ob Oskar Lafontaine wieder in die aktive Politik zurückkehrt, steht und fällt mit dieser Frage alles. Es wird ja keiner so dumm sein, ihn aufzuhalten. Braucht man also nur noch das Gegenteil von ihm zu suchen:
Frau, Ossi, mit Haaren (je nachdem, ob man das, was Oskar hat, als Glatze ansieht oder nicht. Der Einfachheit halber nennen wir es Glatze, sonst hätten wir die Schwierigkeit eine Frau mit Glatze suchen zu müssen. Allerdings fallen dann schon aus diesem Grund Männer mit Haartracht komplett auch für die Zukunft aus - aber da kann ein Friseur helfen), Vorbestraft, Migrant, Linkshänder, Nicht-behindert (Lafontaines Stichverletzung kann man wohl als Behinderung einstufen, aber da könnte man gegebenenfalls noch was drehen), nicht-kompetent (oder kompetent - je nach Ansicht) usw.
Liefe wieder alles auf Gesine Lötzsch hinaus. Die will aber nicht mehr. Sarah Wagenknecht? Die wäre wenigstens noch hübsch und wir hätten ein weiteres Unterscheidungsmerkmal
Zum Glück sind die Linken dabei stehen geblieben.
Denkbar wären ja auch noch: einer aus dem Norden, der andere aus dem Süden. Einer mit Haaren, der andere mit Glatze, ein Rechtshänder, ein Linkshänder, eine Migrant, ein reinrassiger Deutscher bis ins dritte Glied, ein Behinderter, ein Nichtbehinderter, ein Vorbestrafter, ein Nicht-vorbestrafter....
Das würde die Suche dann doch etwas verkomplizieren. Andererseits: wenn man dann mal einen hat, weil er sich durch Leistung und Charisma einfach aufdrängt, braucht man ja nur das Gegenteil suchen. NEIN, nicht einen, der durch mangelnde Leistung auffällt und der Dorfdepp und Hofnarr ist, sondern in den anderen Punkten.
Beispiel: Da sich momentan die Frage ergibt, ob Oskar Lafontaine wieder in die aktive Politik zurückkehrt, steht und fällt mit dieser Frage alles. Es wird ja keiner so dumm sein, ihn aufzuhalten. Braucht man also nur noch das Gegenteil von ihm zu suchen:
Frau, Ossi, mit Haaren (je nachdem, ob man das, was Oskar hat, als Glatze ansieht oder nicht. Der Einfachheit halber nennen wir es Glatze, sonst hätten wir die Schwierigkeit eine Frau mit Glatze suchen zu müssen. Allerdings fallen dann schon aus diesem Grund Männer mit Haartracht komplett auch für die Zukunft aus - aber da kann ein Friseur helfen), Vorbestraft, Migrant, Linkshänder, Nicht-behindert (Lafontaines Stichverletzung kann man wohl als Behinderung einstufen, aber da könnte man gegebenenfalls noch was drehen), nicht-kompetent (oder kompetent - je nach Ansicht) usw.
Liefe wieder alles auf Gesine Lötzsch hinaus. Die will aber nicht mehr. Sarah Wagenknecht? Die wäre wenigstens noch hübsch und wir hätten ein weiteres Unterscheidungsmerkmal
Sonntag, 25. März 2012
Equal-pay-day, Equal-work-day....
Am 23. März 2012 wurde der Equal-pay-day gefei... also veranstaltet irgendwie. Endlich, an diesem Tag, haben die Frauen finanziell dieselbe Entlohnung erhalten, wie sie Männer schon am 31.12.2011 erhalten haben - oder so ähnlich.
Ein Skandal! Eine Ungerechtigkeit! Frauen müssen dasselbe bekommen für ihre Arbeit, wie Männer. Eine Selbstverständlichkeit! Jetzt sehe ich das ein.
Warum ich das trotzdem schreibe? Ich muß zu meiner Beschämung gestehen, dass ich letzte Woche medikamentös umgestellt wurde. Das hat manchmal sehr unangenehme Folgen. Unter anderem leidet meine politische Korrektheit und es kam zu .... nun, sehr schändlichen Aktionen meinerseits. Jetzt stimmen meine Medikamente wieder und ich habe mit dem Anstaltsarzt besprochen, öffentlich Buße zu tun. Daher nun folgende Erklärung:
Ich entschuldige mich bei allen anderen Patienten, dass ich am 23. März im Speisesaal der Anstalt mit ihnen nicht den Equal-pay-day, sondern den Equal-work-day gefeiert habe. Also DEN Tag, an dem die Frauen endlich dasselbe geleistet haben, wie die Männer schon am 31.12. des Vorjahres geleistet haben.
Zwar stimmt es, dass Frauen in JEDER Lebenslage, also egal ob verheiratet, mit Kindern oder ohne, geschieden, alt, jung oder Single zeitlich WENIGER arbeiten wie vergleichbare Männer.
Es stimmt auch, dass Frauen weniger Interesse an Karriere haben als Männer (Umfragen bestätigen das)
Es stimmt auch, dass Frauen noch immer früher in Rente gehen
Es stimmt auch, dass Frauen häufiger krank sind als Männer
Es stimmt auch, dass Frauen gerne schwanger werden, wenn der Beruf streßig wird (eine Leserin der EMMA beschrieb dies als "Heldinnennotausgang")
Es stimmt auch, dass Frauen bei Lohnverhandlungen weniger Lohn aushandeln als Männer
Es stimmt auch, dass es bei Tarifverträgen keinerlei Unterschiede zwischen Männern und Frauen gibt.
Es stimmt auch, dass Frauen bei Berufswünschen eher auf "Selbstverwirklichung" bedacht sind, als auf hohen Lohn
Es stimmt auch, dass die tödlichsten Berufe alle männlich sind
Es stimmt auch, dass Magengeschwüre durch Streß im Beruf, Herzinfarkte, verkürzte Lebenserwartung usw. männliche Probleme sind
ABER!!!!
Herrgottnochmal - wir sind MÄNNER. Es ist doch verdammt noch mal unsere Pflicht, uns für Frauen aufzuopfern. Wie konnte ich das nur vergessen.
Daher:
Entschuldigung an alle Insassen, die durch mein Handeln verunsichert und evtl. zum Nachdenken gezwungen wurden. Bitte lest weiter brav eure Zeitungen, wie Bild, Stern, Spiegel usw. die nichts von alledem wissen oder erwähnen und treu die Verderbtheit der männlichen Ausbeuter am weiblichen Geschlecht verdammen
Ich fordere, dass der Lohn von Frauen erhöht wird und erkenne, dass es einem Kavalier nicht geziehmt von Frauen dieselbe Arbeit wie von Männern zu erwarten. Ich fordere eine Erhöhung des Lohns von Frauen unabhängig von: Berufswahl, Anzahl der Arbeitsstunden, Kontinuität in der Arbeitslaufbahn, Karrierewillen und anderer für das Arbeitsleben unerheblicher Umstände.
Nach Rücksprache mit meinem behandelnden Arzt und im Vertrauen auf die neue medikamentöse Einstellung
Ihr Josef Auchndepp
Ein Skandal! Eine Ungerechtigkeit! Frauen müssen dasselbe bekommen für ihre Arbeit, wie Männer. Eine Selbstverständlichkeit! Jetzt sehe ich das ein.
Warum ich das trotzdem schreibe? Ich muß zu meiner Beschämung gestehen, dass ich letzte Woche medikamentös umgestellt wurde. Das hat manchmal sehr unangenehme Folgen. Unter anderem leidet meine politische Korrektheit und es kam zu .... nun, sehr schändlichen Aktionen meinerseits. Jetzt stimmen meine Medikamente wieder und ich habe mit dem Anstaltsarzt besprochen, öffentlich Buße zu tun. Daher nun folgende Erklärung:
Ich entschuldige mich bei allen anderen Patienten, dass ich am 23. März im Speisesaal der Anstalt mit ihnen nicht den Equal-pay-day, sondern den Equal-work-day gefeiert habe. Also DEN Tag, an dem die Frauen endlich dasselbe geleistet haben, wie die Männer schon am 31.12. des Vorjahres geleistet haben.
Zwar stimmt es, dass Frauen in JEDER Lebenslage, also egal ob verheiratet, mit Kindern oder ohne, geschieden, alt, jung oder Single zeitlich WENIGER arbeiten wie vergleichbare Männer.
Es stimmt auch, dass Frauen weniger Interesse an Karriere haben als Männer (Umfragen bestätigen das)
Es stimmt auch, dass Frauen noch immer früher in Rente gehen
Es stimmt auch, dass Frauen häufiger krank sind als Männer
Es stimmt auch, dass Frauen gerne schwanger werden, wenn der Beruf streßig wird (eine Leserin der EMMA beschrieb dies als "Heldinnennotausgang")
Es stimmt auch, dass Frauen bei Lohnverhandlungen weniger Lohn aushandeln als Männer
Es stimmt auch, dass es bei Tarifverträgen keinerlei Unterschiede zwischen Männern und Frauen gibt.
Es stimmt auch, dass Frauen bei Berufswünschen eher auf "Selbstverwirklichung" bedacht sind, als auf hohen Lohn
Es stimmt auch, dass die tödlichsten Berufe alle männlich sind
Es stimmt auch, dass Magengeschwüre durch Streß im Beruf, Herzinfarkte, verkürzte Lebenserwartung usw. männliche Probleme sind
ABER!!!!
Herrgottnochmal - wir sind MÄNNER. Es ist doch verdammt noch mal unsere Pflicht, uns für Frauen aufzuopfern. Wie konnte ich das nur vergessen.
Daher:
Entschuldigung an alle Insassen, die durch mein Handeln verunsichert und evtl. zum Nachdenken gezwungen wurden. Bitte lest weiter brav eure Zeitungen, wie Bild, Stern, Spiegel usw. die nichts von alledem wissen oder erwähnen und treu die Verderbtheit der männlichen Ausbeuter am weiblichen Geschlecht verdammen
Ich fordere, dass der Lohn von Frauen erhöht wird und erkenne, dass es einem Kavalier nicht geziehmt von Frauen dieselbe Arbeit wie von Männern zu erwarten. Ich fordere eine Erhöhung des Lohns von Frauen unabhängig von: Berufswahl, Anzahl der Arbeitsstunden, Kontinuität in der Arbeitslaufbahn, Karrierewillen und anderer für das Arbeitsleben unerheblicher Umstände.
Nach Rücksprache mit meinem behandelnden Arzt und im Vertrauen auf die neue medikamentöse Einstellung
Ihr Josef Auchndepp
Samstag, 10. März 2012
Zum Weltfrauentag: Bild einen Tag nur von Männern gemacht
Sehr geehrte Bild-redaktion,
herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Idee, die Bild-zeitung einen ganzen Tag nur von Männern erstellen zu lassen.
Ich weiß um die Anfeindungen, denen Sie sich jetzt ungerechtfertigterweise gegenüber sehen. Böse Zungen behaupten gar, dass es dem Geist eines Weltfrauentages widerspricht, wenn man sie an dem Tag nicht arbeiten läßt. Dann wird behauptet, dass es besser gewesen wäre, wenn die Männer an dem Tag frei gehabt hätten und die Frauen hätten zeigen können, wie gut sie das ohne Männer meistern. BLÖDSINN!!!
Wir Frauenversteher wissen doch, wie so etwas endet. Chaos, Zickereien, peinliche Suche nach jemanden, den man jetzt für die eigenen Fehler verantwortlich machen kann, wer macht die Spinnen tot?, wer klappt die Clobrille runter (doch wohl nicht die Frauen selbst - lächerlich!). Ein burnout wäre vorprogrammiert. Und ich weiß, was das ist, seit ich meinen Job als Skiliftbetreiber in Holland wegen Überlastung aufgeben musste!
Nein, diese Peinlichkeit müssen wir den Frauen ersparen. Außerdem wäre es doch eine Schweinerei, wenn wir den Männern frei geben und die Frauen malochen müssen und das bei gleichem Gehalt!!! Sowas wäre doch total ungerecht und das darf Frauen nicht angetan werden!
Eine Frage hätte ich aber noch: Warum nur einen Tag? Wäre es nicht besser für die Frauen, wenn Sie sie ganz nach Hause schicken? Es genügt doch, wenn sie zuhause für den Mann kochen und die Kinder großziehen, oder? Dann würden die Männer aber dumm gucken, wenn sie alles ohne Frauen machen müssten! Ha! Das wäre endlich mal was Neues und sicher im Sinne eines Weltfrauentag, ach, was sage ich: eines Weltfrauenjahrhunderts!!!
herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Idee, die Bild-zeitung einen ganzen Tag nur von Männern erstellen zu lassen.
Ich weiß um die Anfeindungen, denen Sie sich jetzt ungerechtfertigterweise gegenüber sehen. Böse Zungen behaupten gar, dass es dem Geist eines Weltfrauentages widerspricht, wenn man sie an dem Tag nicht arbeiten läßt. Dann wird behauptet, dass es besser gewesen wäre, wenn die Männer an dem Tag frei gehabt hätten und die Frauen hätten zeigen können, wie gut sie das ohne Männer meistern. BLÖDSINN!!!
Wir Frauenversteher wissen doch, wie so etwas endet. Chaos, Zickereien, peinliche Suche nach jemanden, den man jetzt für die eigenen Fehler verantwortlich machen kann, wer macht die Spinnen tot?, wer klappt die Clobrille runter (doch wohl nicht die Frauen selbst - lächerlich!). Ein burnout wäre vorprogrammiert. Und ich weiß, was das ist, seit ich meinen Job als Skiliftbetreiber in Holland wegen Überlastung aufgeben musste!
Nein, diese Peinlichkeit müssen wir den Frauen ersparen. Außerdem wäre es doch eine Schweinerei, wenn wir den Männern frei geben und die Frauen malochen müssen und das bei gleichem Gehalt!!! Sowas wäre doch total ungerecht und das darf Frauen nicht angetan werden!
Eine Frage hätte ich aber noch: Warum nur einen Tag? Wäre es nicht besser für die Frauen, wenn Sie sie ganz nach Hause schicken? Es genügt doch, wenn sie zuhause für den Mann kochen und die Kinder großziehen, oder? Dann würden die Männer aber dumm gucken, wenn sie alles ohne Frauen machen müssten! Ha! Das wäre endlich mal was Neues und sicher im Sinne eines Weltfrauentag, ach, was sage ich: eines Weltfrauenjahrhunderts!!!
Mittwoch, 7. März 2012
Der grausame Tod am Bügelbrett
...sondern argumentieren mit mehreren Themen, aus denen der Eindruck entsteht, dass Männer nicht die gleichen Rechte in Deutschland hätten. Ein beliebtes Argument ist die vernachlässigte Jungenförderung. Ein weiteres, dass mehr Männer als Frauen schlecht bezahlte Jobs oder mehr tödliche Arbeitsunfälle haben. Diese Argumente berücksichtigen aber nicht, dass weniger Frauen erwerbstätig sind und dass mehr Frauen bei der unbezahlten Haushaltsarbeit ums Leben kommen.
Sehr geehrter Herr Rosenbrock,
Ihr Interview hat mich erschüttert! Das GANZE Interview! Nachdrücklich muss dieser Abschaum, genannt "Maskulisten" bekämpft werden. Am meisten hat mich aber erschaudert, dass so viele Frauen bei unbezahlter Hausarbeit ums Leben kommen. Ja, ich muss zugeben, auch ICH habe daran noch keinen Gedanken verloren. Immer geht es nur um Männer: Feuerwehrleute, Bauarbeiter denen ein Ziegel auf den Kopf fällt, Straßenarbeiter, die unter den LKW geraten, Dachdecker, die schlampig arbeiten und zurecht .... Oft werden diese Männer dann auch noch geehrt. Denken wir nur an die Feuerwehrleute des 11. September. Männer, Männer, Männer....
Vergessen jedoch und völlig ohne Ehrungen all die Frauen, die beim bügeln und saugen, beim kochen und wischen einen grausligen Tod finden. Viel zu oft verlieren wir diese aus den Augen. Das darf nicht sein.
Sollte man nicht die Politik zwingen, diese Hausfrauen zu ehren? Sollte es nicht Programme geben, um diese viel zu häufigen Tode zu reduzieren? Wäre es nicht an der Zeit, dass sich MÄNNER mal darum Gedanken machen, anstatt wieder mal viel zu viel Geld und Energie in wertlose männliche Opfer und deren Vermeidung zu stecken? Solange sich noch Frauenundkinder unter irgendwelchen Toten befinden, haben alle anderen Interessen zu schweigen.
Dabei könnte es doch so einfach sein: Männer, die die Frauen besuchen und anleiten, wie mit einem Staubsauger umzugehen ist, damit kein tödlicher Stromschlag ein Opfer findet (dabei könnten sie dann auch gleich staubsaugen...), Waschmaschinen, die sicherer sind, damit keine Frau eingesaugt werden kann, wie in einem schwarzen Loch, Kochbücher, damit keine Frau beim probieren der eigenen Kochkunst zu früh abnippelt....
Jede Möglichkeit eine Frau zu retten, muss genutzt werden! Das ist meine Meinung.
Dienstag, 6. März 2012
Ich unterstütze "Pro-Quote"
Sehr geehrte Journalistinnen bei Pro-Quote,
auch wenn ich nur ein kleiner Blogger bin, habe ich sehr gerne Ihre Unterschriftenliste unterzeichnet. Immer wieder betone ich auch in diesem Blog, wie wichtig ich eine Frauenquote finde. Unkavalierhaftes Verhalten, von Frauen dieselbe Leistung wie von Männern zu erwarten, damit sie irgendwann eine höhere Stellung einnehmen können, kann man gar nicht genug verachten!
Die berühmte gläserne Decke hindert immer noch viel zu viele Frauen am Aufstieg. Wir müssen auch vehement den Männern entgegen treten, die behaupten, auch Männer würden eine gläserne Decke spüren, auch sie hätten es schwer nach oben zu kommen, weil nach oben die Luft allgemein dünner würde. Das stimmt einfach nicht! Gerade diese Woche musste ich wieder drei Angebote als Vorstandsvorsitzender energisch zurückweisen (Liebe Leute von SIEMENS, kapiert das ENDLICH!!! Ich will nicht!!!). Diese Firmen sind schon so verzweifelt, dass sie jeden Analphabeten auf der Strasse anquatschen, Hauptsache er ist männlich.
Alles, nur keine Frau! Diese Firmen muss man zwingen!
auch wenn ich nur ein kleiner Blogger bin, habe ich sehr gerne Ihre Unterschriftenliste unterzeichnet. Immer wieder betone ich auch in diesem Blog, wie wichtig ich eine Frauenquote finde. Unkavalierhaftes Verhalten, von Frauen dieselbe Leistung wie von Männern zu erwarten, damit sie irgendwann eine höhere Stellung einnehmen können, kann man gar nicht genug verachten!
Die berühmte gläserne Decke hindert immer noch viel zu viele Frauen am Aufstieg. Wir müssen auch vehement den Männern entgegen treten, die behaupten, auch Männer würden eine gläserne Decke spüren, auch sie hätten es schwer nach oben zu kommen, weil nach oben die Luft allgemein dünner würde. Das stimmt einfach nicht! Gerade diese Woche musste ich wieder drei Angebote als Vorstandsvorsitzender energisch zurückweisen (Liebe Leute von SIEMENS, kapiert das ENDLICH!!! Ich will nicht!!!). Diese Firmen sind schon so verzweifelt, dass sie jeden Analphabeten auf der Strasse anquatschen, Hauptsache er ist männlich.
Alles, nur keine Frau! Diese Firmen muss man zwingen!
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